__ Feldklasse Hacktechnik für Kürbis
Von alten Werkzeugen zu intelligenten Systemen: Die Zukunft der Kürbishacke
Wenn beim Kürbis nicht nur zwischen, sondern auch in den Reihen gehackt wird, steigt der bearbeitete Bereich von 70 % auf 98 % der Feldoberfläche.
Die KI-Kamera der ZURAMA erkennt jede Pflanze exakt, auch wenn große Unkräuter ähnlich aussehen, den Kürbis teilweise bedecken oder der Kürbis im späteren Stadium schon etwas zur Seite wächst. Der Pflanzenursprung wird immer präzise erkannt.
Die hydraulisch gesteuerten Selektivmesser arbeiten kraftvoll und dynamisch. Damit bietet Feldklasse den schnellsten Aktuator auf dem Markt. Es sind Arbeitsgeschwindigkeiten von 5 km/h ohne Einschränkung der Genauigkeit möglich.
Da nahezu alle Unkräuter bekämpft werden, ist es im ökologischen Anbau bereits gelungen, ohne weitere Handjäte auszukommen. Die Bekämpfungsqualität übersteigt sogar die eines Herbizids.
Anwendung im Pflanzenschutz
1. Erster Hackgang (ab dem 1. Laubblattstadium):
a. Die Selektivmesser arbeiten nah an die Kürbispflanze heran.
Dabei wird die Erde stets von der Reihe weggeleitet, damit die jungen Sämlinge nicht verschüttet werden.
b. Für die ersten Hackgänge werden neben den Selektivmessern Winkelschare verwendet, um die Erde noch weiter von der Reihe wegzuleiten und die Kultur so vor Verschüttung zu schützen.
2. Weitere Hackgänge (alle 2 bis 3 Wochen):
a. Um das Hacken auch unter den Kürbisblättern noch zu ermöglichen, werden die Winkelschare gegen Gänsefußschare ausgetauscht.
3. Im fortgeschrittenem Stadium:
a. Die Selektivmodule können hochgeklappt werden, da nur noch eine Bearbeitung zwischen den Reihen mit großen Gänsefußscharen nötig ist, um die großvolumigen Kürbisse nicht zu beschädigen. Dabei bleibt die automatische Reihenführung aktiv!