Zurama für Kohl, Sellerie, Fenchel und weitere unsymmetrische Pflanzen

Unsymmetrische Kultur? Dank KI-Hacktechnik kein Problem mehr!

Präzision bei schief wachsenden Kulturen

Kohl wächst zunächst häufig an der Bodenoberfläche entlang, bevor er sich aufrichtet und den Kopf ausbildet. Auch Fenchel und Sellerie neigen sich oft zur Seite.

Die Herausforderung: Der wahre Pflanzenursprung muss exakt erkannt werden, damit die Selektivmesser zum richtigen Zeitpunkt öffnen und schließen – ohne die Kultur zu beschädigen.

Das KI-Kamerasystem erkennt genau, wo die Pflanze aus der Erde kommt – selbst bei schiefem Wuchs, dichtem Unkrautbestand und Geschwindigkeiten bis 5 km/h.

Kraftvolle Selektivmesser für maximale Flächenbearbeitung

Die hydraulisch angesteuerten Selektivmesser der Zurama arbeiten kraftvoll und dynamisch. Sie umfahren die Kulturpflanzen präzise, statt nur einmal zwischen den Pflanzen zu schließen.

Dadurch kann die Zurama einen sehr großen Teil der Bodenoberfläche bearbeiten und Unkräuter gezielt bekämpfen – auch dort, wo klassische Hacktechnik an Grenzen kommt.

Bis zu 98 % Bodenbearbeitung:
Für weniger Restverunkrautung, präzise Hackarbeit in der Reihe und deutlich weniger Handarbeit im Bestand.

Flexibel an Reihenweite und Pflanzenstadium anpassbar

Die Zurama lässt sich flexibel und mit wenig Aufwand an unterschiedliche Reihenweiten anpassen. Ab 45 cm Reihenabstand kann eine separate Maschineneinheit mit Gänsefußscharen ergänzt werden, um die Zwischenreihenbearbeitung sauber abzudecken.

Bei Reihenweiten unter 45 cm sind die Gänsefußschare direkt am Selektivmodul befestigt. So bleibt die Maschine kompakt und präzise einsetzbar.

Mehr Durchgang für größere Kulturen:
Der Durchgang beträgt aktuell 29 cm Höhe und 16 cm Breite. Ab 2026 wird er jeweils um 5 cm erhöht, damit auch großvolumige Kulturen wie Weiß- und Rotkohl in späteren Stadien gehackt werden können.

Hackstrategie mit der Zurama

Der erste Hackgang erfolgt in der Regel 2–3 Wochen nach der Pflanzung. Danach wird in regelmäßigen Abständen weitergehackt – spätestens, wenn das Unkraut etwa 4–6 Laubblätter gebildet hat.
Flexibel bis in späte Kulturstadien: Sobald die Kultur in der Reihe schließt, können die Selektivmodule der Zurama hochgeklappt werden. Dann wird nur noch zwischen den Reihen gehackt – weiterhin mit automatischer Reihenführung.

Zusätzlich können Häufler auf die Gänsefußschare gesetzt werden. So lässt sich Erde in die Reihe hineinhäufeln, um auch im späten Stadium noch Unkraut in der Reihe zu bekämpfen.